
Entdecken Sie in diesem Sommer in der neuen Ausstellung der Cité de la Mer das starke Band, das Cherbourg und Le Havre verbindet – zwei Hafenstädte in der Normandie, die Schauplatz außergewöhnlicher Transatlantiküberfahrten waren.
Im Herzen des Gare Maritime Transatlantique von Cherbourg erwartet Sie „Transatlantische Schicksale: Cherbourg, Le Havre“, die neue Sommerausstellung der Cité de la Mer vom 11. Juli bis 23. August 2026.
In der eigens für diesen Anlass geöffneten „Salle des Pas Perdus“ im Art-déco-Stil der 1930er Jahre können Sie anhand unserer Ausstellung mit zahlreichen Informationstafeln (auch auf Englisch und Deutsch verfügbar), Archivmaterial und einer Sammlung historischer Objekte mehr über die einzigartige Verbindung zwischen den beiden Hafenstädten in der Normandie erfahren.
Eine transatlantische Geschichte
Die Cité de la Mer lädt Sie ein, mehr über das enge Verhältnis zwischen zwei bedeutenden Hafenstädten der Normandie zu erfahren: Cherbourg und Le Havre. Der gemeinsame Nenner? Die transatlantischen Überfahrten. Erleben Sie über 130 Jahre maritime Geschichte – von der ersten französischen Überfahrt ab Cherbourg im Jahr 1847 bis in die 1970er Jahre, als der rasante Aufschwung des Flugverkehrs das Ende der Seereisen zwischen Europa und Amerika an Bord der schönsten Passagierschiffe einläutete.
Mit der Niederlassung französischer Reedereien in Le Havre und der ersten ausländischen Reedereien in Cherbourg entwickelte sich eine freundschaftliche, aber erbitterte Rivalität zwischen den großen Ozeandampfern um die Vorherrschaft auf dem Atlantik. Diese wurden durch das berühmte Rennen um das „Blaue Band“ angespornt, eine jährliche Auszeichnung für ihre beeindruckenden Geschwindigkeitsrekorde. Diese Ausstellung nimmt Sie mit auf eine Reise durch die Geschichte des transatlantischen Eisenbahnverkehrs und erzählt von der Entstehung grandioser Zwischenstationen, die zum Bau zweier Bahnhöfe im faszinierenden Art-déco-Stil führten.

Ein einzigartiger Ort in Europa
Wenn Sie die „Salle des Pas Perdus“ betreten, um die Ausstellung zu bewundern, fühlen Sie sich dank der exotischen Holzvertäfelungen, der Fliesen und der Theken aus jener Zeit in die 1930er Jahre zurückversetzt. Sie wandeln auf den Spuren der Reisenden vergangener Zeiten durch diesen außergewöhnlichen Raum, der von Marc Simon, einem der Protagonisten der Ausstellung, mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Letzterer gestaltete auch die Innenausstattung renommierter Ozeandampfer wie der „Normandie“. Eine Handwerkskunst, die das handwerkliche Know-how der Normandie zum Ausdruck bringt, das in dieser neuen Ausstellung in der Cité de la Mer thematisiert wird. Mit dabei ist auch das Unternehmen Noyon aus Cherbourg, das damals mit der Ausstattung des Salons der 3. Klasse desselben Passagierschiffs beauftragt worden war.
Transatlantisches Gedächtnis
Historische Exponate, Modelle, Plakate und alte Einrichtungsgegenstände aus dem Gare Maritime Transatlantique versetzen Sie zurück in die Zeit der großen Anläufe in Cherbourg und Le Havre: die „Queen Mary“, die „Normandie“, die „De Grasse“ … All diese Giganten der Meere laden Sie ein, sich von ihrer Geschichte verzaubern zu lassen. Diese Ausstellung präsentiert authentisches maritimes Kulturerbe, das dank einer Zusammenarbeit mit French Lines & Compagnies und der Industrie- und Handelskammer der Normandie zugänglich gemacht wird.
Praktische Informationen:
Diese Ausstellung ist vom 11. Juli bis zum 23. August 2026 im Rundgang der Cité de la Mer zu sehen.
Der Zugang ist im Eintrittspreis enthalten, ohne Aufpreis.